Mit einem bewegenden Konzert hat der Dresdner Kreuzchor an die Zerstörung der Elbestadt im Zweiten Weltkrieg erinnert. Wenige Tage vor dem Jahrestag der verheerenden Bombardements am 13. Februar 1945 und in den Tagen danach führte der Knabenchor unter Leitung von Kreuzkantor Martin Lehmann die monumentale h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach in der voll besetzten Kreuzkirche auf.
Neben dem Dresdner Festspielorchester, dessen Mitglieder auf historischen Instrumenten spielten, ragte das Solistenensemble mit der aus Österreich stammenden Sopranistin Miriam Feuersinger, ihrem Landsmann Daniel Johannsen (Tenor), den deutschen Künstlerinnen Hanna Zumsande (Sopran) und Marie Henriette Reinhold (Alt) sowie dem Bass Tobias Berndt hervor.