Pflegeberufe sollen attraktiver werden, um den wachsenden Personalbedarf zu decken. Das ist ein Befund aus dem aktuellen Pflegereport der Barmer in Sachsen. Darin verweist die Krankenkasse auf eine stark gestiegene Zahl Pflegebedürftiger. Sie nahm seit 2017 von 183.300 Betroffenen auf 341.500 im vergangenen Jahr zu, teilte die Barmer mit. Aber nur ein geringer Teil sei demografisch erklärbar. Haupttreiber sei die Ausweitung des Begriffes Pflegebedürftigkeit, der vor allem Menschen mit Demenz erstmals gleichberechtigt berücksichtige.
Pflege soll Traumberuf für junge Menschen sein
Aus Sicht der Barmer braucht der Beruf aber weiterhin Rückenwind. «Ein 15-Jähriger sollte den Pflegeberuf selbstbewusst als Traumberuf nennen können», so Beutmann. Neben angemessener Bezahlung, besseren Bedingungen für Ausbildung und Arbeit seien das Halten und die Rückgewinnung ausgebildeter Pflegekräfte sowie eine gute Integration internationalen Personals zentral.
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