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Auto fährt in Menschengruppe: Was wir wissen - und was nicht

Auto fährt in Menschengruppe: Was wir wissen - und was nicht
Zwei Menschen sind nach Angaben eines Sprechers der Stadt Leipzig gestorben. / Foto: Jan Woitas/dpa
Von: DieSachsen News
Blaulicht, Chaos, Verletzte: In Leipzig rast ein Auto in eine Menschengruppe. Was steckt hinter dem Vorfall in der Grimmaischen Straße?

In der Leipziger Innenstadt ist ein Auto in mehrere Menschen gefahren. Zwei Menschen kommen dabei ums Leben. Mindestens drei weitere werden schwer verletzt. Der Fahrer wurde nach Polizeiangaben festgenommen. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.

Was wir wissen

• Der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig ist ein 33‑jähriger Deutscher, der bereits polizeibekannt war; laut dpa‑Informationen jedoch nicht einschlägig, also nicht wegen ähnlicher Taten. 

• Der Täter ist wohnhaft in der Region Leipzig.

• Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach der Todesfahrt in Leipzig wegen Mordes in zwei Fällen und versuchten Mordes in mindestens zwei Fällen.

• Bei den beiden Todesopfern handelt es sich laut Polizei um eine 63-jährige Frau und einen 77-jährigen Mann; beide seien deutsche Staatsangehörige gewesen.

• Eine Staatsanwältin sagte bei einem Pressestatement: «Wir gehen von einer Amoktat aus.»

• Sachsens Innenminister Armin Schuster sagte: «Es ist ein Amoktäter.» 

• Oberbürgermeister Burkhard Jung bestätigte zwei Tote, drei Schwerverletzte und viele weitere verletzte Menschen.

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• Der mutmaßliche Amokfahrer ließ sich laut Polizeipräsident René Demmler widerstandslos festnehmen.

• Bevor der Wagen zum Stehen kam, kam es nach Polizeiangaben zu einer Kollision.

• Der Fahrer brachte das Auto anschließend selbst zum Stillstand.

• Die Rettungskräfte riefen einen «Massenanfall von Verletzten» aus. 

• Der Täter ist nach Polizeiangaben mit dem Fahrzeug gegen 16:45 Uhr über den Augustusplatz in die Grimmaische Straße eingefahren und dort weitergefahren bis über den Markt hinaus.

Was wir nicht wissen

• Das Motiv des 33‑jährigen Täters bleibt unbekannt.

• Es liegen weiterhin keine Informationen über persönliche Hintergründe oder mögliche Auslöser der Tat vor.

• Der Zustand vieler weiterer Verletzter ist weiterhin unklar; zu deren Verletzungsgraden gibt es keine Angaben.

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