Zur Rettung des Solarmodulherstellers Meyer Burger nach dem Insolvenzantrag für Werke in Sachsen-Anhalt und Sachsen verhandelt das Unternehmen derzeit mit potenziellen Investoren. Der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Die Resonanz auf den Investorenprozess ist gut, es gibt eine Reihe von Interessenten, mit denen wir aktuell verhandeln.»
Ende Mai teilte das Schweizer Unternehmen in Thun mit, dass für die deutschen Tochtergesellschaften mit zusammen gut 600 Mitarbeitenden Insolvenz beantragt wurde. Zuvor war bereits Kurzarbeit eingeführt worden. Zudem hatte kürzlich erst der Solarglashersteller Glasmanufaktur Brandenburg in der Lausitz einen Insolvenzantrag gestellt.
Die Solarbranche in Deutschland steckt vor allem bei der Produktion von Solarmodulen in der Krise. Gegen billige Konkurrenz aus China können sich europäische Unternehmen nicht durchsetzen.