Die Pfefferküchler im ostsächsischen Pulsnitz leisten wieder Überstunden. Nach Angaben von Innungsmeister Peter Kotzsch herrscht in den Backstuben derzeit Hochbetrieb, um genügend Vorrat für den 21. Pfefferkuchenmarkt an diesem Wochenende (7. bis 9. November) anzulegen. Wie in den Vorjahren werde dazu mit einem Besucheransturm in der Kleinstadt östlich von Dresden gerechnet. «Wir möchten darauf gut vorbereitet sein», sagte Kotzsch, der Inhaber der Pfefferküchlerei Hermann Löschner ist. Er und seine Familie arbeiten nach eigenen Angaben seit vier Wochen ohne einen freien Tag.
Auf dem Pfefferkuchenmarkt sind sieben der acht Pulsnitzer Pfefferküchlereien und die ortsansässige Lebkuchenfabrik mit jeweils einem eigenen Stand vertreten. Laut Veranstalter kamen in zurückliegenden Jahren insgesamt rund 80.000 Besucher an den drei Markttagen. Viele nutzten den Markt im Stadtzentrum, um sich reichlich mit Pfefferkuchen einzudecken, sagte Kotzsch. Für alle Kollegen sei das Wochenende ausgesprochen umsatzstark. «Dafür lohnt sich das hohe Arbeitspensum im Vorfeld», sagt der Innungsmeister.