Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Sächsischen Landtag sorgt sich um die künftige Wasserversorgung im Freistaat. «Wir müssen ehrlich sein: Niedrigwasser und sinkende Grundwasserstände sind kein kurzfristiges Wetterphänomen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir künftig mit weniger verfügbarem Wasser auskommen müssen», sagte der Abgeordnete Ulf Lange.
Wasser als knappe Ressource begreifen
«Das Problem löst sich nicht mit ein paar Regentagen. Wir müssen Wasser künftig stärker als knappe Ressource betrachten und uns fragen: Wie reicht das vorhandene Wasser – und wie verteilen wir es gerecht?», sagte Lange. Man dürfe nicht erst über Verteilung sprechen, wenn die Brunnen trocken und die Flüsse leer sind. «Es braucht jetzt klare Prioritäten und eine langfristige Strategie.»