Sinkende Preise für Strom, Gas und Heizöl haben die Inflation in Sachsen etwas abgeschwächt. Die vorläufige Inflationsrate lag im Juli bei 2,1 Prozent, wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte. Im Juni hatte die Jahresteuerungsrate noch bei 2,4 Prozent gelegen.
Bei Strom, Gas und Heizöl gaben die Preise laut Statistiker im Vergleich zum Vorjahresmonat um sechs bis knapp neun Prozent nach. Das habe kompensierend gewirkt, weil sich die Nettokaltmieten im gleichen Zeitraum um 2,5 Prozent verteuert hätten.
Relativ gering fiel die Teuerung bei Haushaltsgeräten und Möbeln, Freizeit, Unterhaltung, Kultur sowie bei Ausgaben für den Verkehr aus. Deutlich mehr mussten die Menschen in Sachsen hingegen für Dienstleistungen in Kindertageseinrichtungen oder in sozialen Einrichtungen bezahlen.