Sachsen bringt besonders günstige geologische Voraussetzungen für das Vorkommen von sogenanntem weißen Wasserstoff mit. Eisenhaltige Gesteine, wie sie etwa im Erzgebirge vorkommen, könnten unter passenden Bedingungen die Basis dafür sein, dass Wasserstoff im Untergrund auf natürliche Weise entsteht, sagte Professor Moh’d Amro, Direktor des Instituts für Bohrtechnik und Fluidbergbau an der TU Bergakademie Freiberg, der Deutschen Presse-Agentur.
Bisher wird Wasserstoff vor allem aus fossilen Energieträgern wie Erdgas gewonnen oder per Elektrolyse hergestellt. «Weißer» Wasserstoff entsteht dagegen in der Erdkruste: Wenn geeignete Gesteine mit Wasser reagieren, kann dabei Wasserstoff gebildet werden.