Die Kulturwissenschaftlerin Uta Bretschneider wird Programmdirektorin des geplanten Zukunftszentrums in Halle (an der Saale). Damit schlägt die Bundesregierung erstmals inhaltliche Pflöcke für das Millionenprojekt in Sachsen-Anhalt ein. «Das Zukunftszentrum soll ein lebendiger, offener Ort mit nationaler und europäischer Strahlkraft werden», sagte die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser. «Damit legen wir nun richtig los.»
Die im sächsischen Burgstädt geborene Bretschneider ist seit 2020 Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums in Leipzig und wechselt zum 1. Mai nach Halle. «Das Zukunftszentrum ist ein Ort des europäischen Zusammenwachsens sowie der Stärkung von Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt», betonte die 41-Jährige. «Es wird der Ort sein, an dem individuelle Sichtweisen und Forschungsergebnisse zusammenkommen, ein Debattenort, an dem Themen gesetzt und besetzt werden.»