Die sächsischen Kommunen sollen nach einer Forderung des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) selbst über das Geld aus dem Sondervermögen des Bundes entscheiden. BSW-Chefin Sabine Zimmermann reagierte damit auf einen Vorschlag von Vize-Ministerpräsidentin Petra Köpping (SPD), die einen Investitionsgipfel unter Einbeziehung der Kommunen, der Wirtschaft und der Gewerkschaften angeregt hatte.
Sachsen kann mit mehr als vier Milliarden Euro aus dem Sondervermögen rechnen - gut 400 Millionen Euro zehn Jahre lang. Das Geld wird für Investitionen in Infrastruktur dringend gebraucht.