Der Roboter rollt langsam durch die Werkhalle, hält einen Scanner an eine Fahrzeugkarosserie und prüft, ob alle Maße stimmen. Noch wirkt er etwas vorsichtig. Für BMW ist der Einsatz der menschenähnlichen Maschinen dennoch Teil eines größeren Umbaus: Neben dem Anschluss an das Wasserstoffnetz setzt das Werk Leipzig auf eine zweite Zukunftstechnologie: humanoide Roboter.
«Wir stehen vor der nächsten industriellen Revolution», sagt Michael Ströbel, Leiter Prozessmanagement und Digitalisierung in der Produktion. Nach seiner Einschätzung könnten humanoide Roboter für Fabriken ähnlich prägend werden wie einst Fließband und klassische Industrieroboter.