Sachsen setzt in der bundesweiten Debatte um frühkindliche Bildung neue Akzente. Bei einem Fachkongress in Dresden soll am Vormittag in Dresden ein neuer «Erziehungs- und Bildungsplan» vorgestellt werden. Dass der Freistaat Erziehung an erste Stelle setzt, kommt nicht von ungefähr. «Bildung ist ein Prozess, der auf Erziehung aufbaut. Das Bundesgesetz beschreibt den Förderauftrag in Kitas deshalb als Trias von Erziehung, Bildung und Betreuung – in dieser Reihenfolge», sagte Kultusminister Conrad Clemens (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.
Viele Vorschulkinder haben mangelnde Deutschkenntnisse
Clemens zufolge umfasst der neue Plan neben Anregungen zur pädagogischen Praxis einen Fokus auf Mitwirkung auch von Kindern und den «reflektierten Umgang» mit digitalen Medien. Der Minister verwies auch auf veränderte Gegebenheiten. «Wenn mehr als ein Drittel der Vorschüler nicht über altersentsprechende Kompetenzen in Deutsch verfügen, so ist das nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt Auffälligkeiten in so ziemlich allen Bereichen und deshalb setzen wir auf verbindliche Erziehungs- und Bildungsziele und bessere Übergänge zwischen den Einrichtungen.»
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