Im sächsischen Handwerk schwindet die Hoffnung auf eine Trendwende. Der Abwärtstrend bei den Betrieben setze sich fort, bilanzierte der Sächsische Handwerkstag bei der Vorstellung von Konjunkturdaten. Nur noch ein Drittel der Betriebe bewerte die eigene Geschäftslage mit gut. Im Frühjahr 2019 - dem letzten Jahr ohne Krisenmodus - seien es mit 70 Prozent mehr als doppelt so viele gewesen. Betroffen seien alle Gewerke.
«Betrieben fehlt jegliche Zuversicht»
Laut Andreas Brzezinski, Sprecher des Geschäftsführerkollegiums des Handwerkstages, fehlt den Betrieben jegliche Zuversicht, dass sich die Bedingungen ändern. Sie hätten von der Politik viele Ankündigungen gehört, im Alltag sei davon konkret noch nichts angekommen. 30 Prozent der Betriebe rechneten in den kommenden Monaten mit schlechter laufenden Geschäften (2019: 7 Prozent). Nur 16 Prozent glaubten an eine Besserung.