Nach Verunreinigungen im Trinkwasser in Chemnitz gibt der Versorger Eins noch keine Entwarnung. Konkret geht es um ein Bakterium (Serratia fonticola), das Anfang des Monats bei Kontrollen entdeckt wurde. Spülungen und Desinfektionen von Leitungen hätten erste Wirkung gezeigt. Doch nach wie vor ergäben Proben «kein dauerhaft stabiles, keimfreies Ergebnis», hieß es.
Risikogruppen müssen Trinkwasser abkochen
Menschen mit schwer gestörtem Immunsystem müssten daher weiterhin ihr Trinkwasser abkochen. Betroffen sind den Angaben zufolge Menschen nach Stammzell- und Organtransplantationen, Patienten unter Chemotherapie, Menschen mit angeborenen Immundefekten oder mit Leukämie, aber auch Neugeborene und Frühchen. Wie lange die Störung andauern wird, dazu konnte eine Unternehmenssprecherin auf dpa-Anfrage keine Aussage treffen.