Regen und milde Temperaturen haben in den vergangenen Wochen für gutes Wachstum auf Sachsens Wiesen und Feldern gesorgt. Nicht nur das Getreide habe sich vielerorts gut entwickelt, sagte der Ackerbauexperte des Landesbauernverbandes, Andreas Jahnel, der Deutschen Presse-Agentur. Das Wetter habe auch frisch ausgesäten Sommerkulturen wie Mais und Rüben günstige Startbedingungen beschert.
Bis zum Beginn der Getreideernte in Sachsen haben die Bauern noch gut einen Monat Zeit. «Es sieht im Augenblick nach einer einigermaßen normalen Ernte aus», konstatierte Jahnel.
Der genaue Ausgang hänge allerdings von der weiteren Witterung ab. Es brauche nun eine längere Phase mit höheren Temperaturen über 20 Grad, damit das Getreide gut reifen könne. Vor allem zur Ernte hin muss es dann auch trocken sein. Der Auftakt wird in der Regel Ende Juni mit der Wintergerste in Nordsachsen gemacht. In anderen Regionen rollen die Mähdrescher erst etwas später aufs Feld.