Der Dresdener IHK-Präsident Andreas Sperl hält die Ausgründung und Privatisierung des finanziell angeschlagenen Flughafens Dresden aus der Mitteldeutschen Flughafen AG für eine Option. Letzten Endes müssten die Anteilseigner darüber entscheiden, ob sie weiterhin Subventionen aufwenden wollen oder ob es andere Möglichkeiten gibt, sagte der Chef der Industrie- und Handelskammer. An einem klaren Sanierungskonzept führe kein Weg vorbei. Es gebe genügend Beispiele für eine Privatisierung von Flughäfen.
Ob das auch im Fall von Dresden geht, wisse er nicht, räumte Sperl ein. «Wenn es nach mir ginge, würde ich das zumindest mal untersuchen», sagte der frühere Chef der Elbe Flugzeugwerke Dresden.