Fünf Jahre nach der Sperrung des Störmthaler Kanals im Leipziger Neuseenland liegt jetzt eine Machbarkeitsstudie dazu vor, ob das Bauwerk saniert werden kann. Die Studie komme zu dem klaren Ergebnis, dass die Wiederherstellung des Kanals machbar sei und der Kostenaufwand dafür bei rund 17 Millionen Euro netto liege, sagte Henry Graichen, Sprecher der Steuerungsgruppe Neuseenland und Leipziger Landrat. Zuvor hatte die «Leipziger Volkszeitung» berichtet.
Ob das allerdings die Rettung für die Gewässerverbindung zwischen dem Störmthaler und dem Markkleeberger See südlich von Leipzig bedeutet, ist offen. Der Bergbausanierer LMBV weist darauf hin, dass das Papier auf einem alten Sachstand von 2024 beruhe und eine neue Risikobewertung nötig sei.
Die Machbarkeitsstudie sei im März an die Mitglieder der Steuerungsgruppe Neuseenland verteilt worden, schreibt die LMBV auf ihrer Internetseite. Das Gremium koordiniert die Gewässerentwicklung in der ehemaligen Braunkohle-Tagebaulandschaft des Mitteldeutschen Reviers.