Franziska Preuß setzte in der Oberhofer Biathlon-Arena als Einzige des deutschen Teams einige Trainingsschüsse ins Schwarze. Der Rest beließ es bei Schmuddelwetter im Thüringer Wald bei lockerem Langlaufen oder Joggen. Glücklicherweise war das befürchtete Wetterchaos inklusiver kräftiger Sturmböen ausgeblieben, den Neuschnee von gut 25 Zentimetern hatten die Skiwalzen in der Nacht platt gewalzt.
Lesen und Wettkampf an der Dartscheibe
Der rennfreie Tag wurde auch zur Regeneration genutzt. «Ich habe noch 100 Seiten in meinem Buch zu lesen und das will ich im Januar durchziehen», sagte Philipp Nawrath. Der 32-Jährige geht nach seinem starken zweiten Platz im Sprint am Samstag mit 13 Sekunden Rückstand auf Sprintsieger Tommaso Giacomel in die Verfolgung (12.00 Uhr/ARD und Eurosport). «Ich muss auch auf Fehler lauern, aber in erster Linie wieder mein eigenes Rennen durchziehen», sagte der Allgäuer.
Er und seine Teamkollegen bekamen von Koch Christian Schlösser ein Pilzrisotto kredenzt - der Renner auf der kulinarischen Wunschliste der DSV-Mannschaft. Zudem warfen Philipp Horn (7.) und David Zobel (12.), die auch eine gute Ausgangsposition im Jagdrennen haben, ein paar Pfeile auf die Dartscheibe in der Oberhofer Bundeswehrkaserne.