Nach dem ersten riesigen Jubel über die Pokal-Sensation gegen Stuttgart mussten die Volleyballerinnen vom VfB Suhl erst einmal ihre Party-Pläne ordnen. «Ich war die ganze Woche so müde. Ich konnte nicht trainieren, weil ich so viel Schmerzen im Bein hatte, also weiß ich es nicht. Aber ich will ein Bier!», sagte Kapitänin Roosa Laakonen nach dem mitreißenden 3:2 gegen den großen Favoriten.
Ein Doppelblock der Finnin mit Sanaá Dotson besiegelte im Tie-Break den zweiten Pokal-Triumph der Thüringerinnen nach 2008. «Ich hätte nie gedacht, dass wir den Titel holen können», sagte Laakonen, die die Zähne für den Erfolg zusammenbiss. «Ich bin so stolz, ein Teil dieses Teams zu sein. Wir haben heute Geschichte geschrieben.»