RB Leipzigs Trainer Ole Werner hat nach der 1:4-Pleite bei Bayer Leverkusen die seit dieser Saison unerwünschte Handlungsschnelligkeit eines Balljungen vor dem Führungstor der Werkself kritisiert und für die Zukunft eine einheitliche Anwendung gefordert. «Grundsätzlich bin ich ein großer Freund davon, dass es eine Regel gibt. Wenn die Regel nicht umgesetzt wird, muss das in irgendeiner Form geahndet werden. Sonst macht das wenig Sinn», sagte Werner.
Was war passiert? Bei einem Leipziger Angriff köpfte Nicolas Seiwald den Ball am Leverkusener Tor vorbei. Ein Balljunge warf Bayer-Torwart Mark Flekken sofort einen anderen Ball zu, mit dem der Niederländer einen schnellen Gegenangriff einleitete, der zur Bayer-Führung durch Patrik Schick führte.
Die Aktion sei zwar nicht entscheidend für den Ausgang der einseitigen Partie gewesen, habe aber «dem Spiel eine Richtung gegeben», monierte Werner und fügte hinzu: «Wir haben auf der Trainertagung vor einem halben Jahr darüber gesprochen, dass es einheitlich ist. Das ist wünschenswert für die Zukunft.»