Ein Rechtsstreit zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem Nordostdeutschen Fußballverband wird zu einer Posse voller gegenseitiger Vorwürfe: Der Traditionsclub hat nach der Ablehnung eines Berufungsantrags gegen eine Pyro-Geldstrafe den Regionalverband scharf kritisiert und sein Vorgehen als gezielte Provokation der Sport-Gerichtsbarkeit bezeichnet.
Man habe mit dem per KI (Künstlicher Intelligenz) erstellten und absichtlich fehlerhaften Einspruch «die Absurdität der überbordenden Sportgerichtsverfahren, die die Vereine mehr und mehr zeitlich ohne jegliche zählbare Ergebnisse belasten» an die Öffentlichkeit bringen wollen, erklärte Jenas Geschäftsführer Patrick Widera.