Der Hallesche FC hat trotz einer couragierten Leistung Sandro Wagners Debüt als Chefcoach beim FC Augsburg nicht verderben können. In einem spannenden Pokalspiel bot der Fußball-Regionalligist dem Bundesliga-Club energisch Widerstand. Doch am Ende war das Team von Trainer Robert Schröder glücklos. Der Pokaltraum ist für Halle nach dem 0:2 (0:0) nach der ersten Runde wieder vorbei.
«Aus meiner Sicht hat man zeitweise nicht den Unterschied gesehen zwischen Regionalliga und Bundesliga. Wir hatten zwei, drei richtig klare Chancen und mit mehr Glück und Ruhe vor dem Tor hätten wir auf 1:0 stellen können», analysierte Schröder die Partie.
Es kam aber anders für den Pokalsieger Sachsen-Anhalts. Steve Mounié (52. Minute) erlöste Augsburg mit seinem Tor vor 14.000 Zuschauern gegen den mutigen Viertliga-Club. Samuel Essende (79.) machte mit dem zweiten FCA-Tor alles klar.
Der Pyro-Nebel aus dem Halle-Block hatte sich noch nicht verzogen, da bot sich Mounié (1. Minute) gleich die dicke Chance zur frühen Führung. Auch Wagners Nerven hätte diese sicherlich beruhigt. Wie aufgedreht hüpfte der bisherige Assistent von Bundestrainer Julian Nagelsmann durch seine Coaching-Zone. Immer wieder gab er lautstarke Anweisungen an seine Spieler und immer wieder gingen seine Hände nach oben zum Applaus.