Die Königsklassen-Feierlichkeiten bei RB Leipzig fielen erst einmal aus, sollen aber so schnell wie möglich nachgeholt werden. Der Blick der Verantwortlichen richtete sich nach der deutlichen 1:4 (0:2)-Pleite beim direkten Konkurrenten Bayer Leverkusen nach vorn. «Für heute tut es weh. Jetzt gilt es, richtig damit umzugehen und das aufzuarbeiten. Gegen St. Pauli müssen wir eine Topleistung abrufen», sagte RB-Trainer Ole Werner.
Durch die Niederlage haben die Sachsen ihre erste Chance zur vorzeitigen Champions-League-Qualifikation vertan. Am kommenden Samstag soll der zweite Matchball im Duell mit den vom Abstieg bedrohten Kiezkickern aus Hamburg unbedingt verwandelt werden. «Wir haben es immer noch selbst in der Hand», sagte Werner.
In Leverkusen zeigten die Sachsen einen schwachen Auftritt. «Wir stehen zu Recht mit leeren Händen da, das müssen wir auch anerkennen. Das war in keiner Weise das, was wir in vielen Wochen in dieser Saison gezeigt haben», sagte RB-Sportchef Marcel Schäfer. Er fügte aber sofort hinzu: «Die Champions League ist mit der tabellarischen Situation für uns natürlich weiterhin mehr als drin.»