Das Highfield-Festival bei Leipzig bittet zum «One Last Dance». Sachsens nach eigenen Angaben größtes Rock- und Pop-Festival am Störmthaler See ist zum vorerst letzten Mal gestartet. Etwa 28.000 Menschen feiern bis Sonntagnacht bei jeder Menge Musik und strahlendem Sonnenschein. Abkühlung verspricht ein Sprung in den nahegelegenen See. Die musikalischen Highlights sind Kraftklub, die Beatsteaks, Marteria oder Feine Sahne Fischfilet.
Pause angekündigt für ein neues Konzept
Die Veranstalter ziehen wegen zu hoher Kosten die Reißleine und legen 2027 zunächst eine «kreative Pause» ein. Das Rock- und Pop-Festival sei in dieser Form wirtschaftlich nicht mehr tragbar, hieß es vom Veranstalter. Im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit seien die Kosten für Personal, Material, Gagen oder Energie um rund 45 Prozent gestiegen. «Das Highfield, wie es seine Fans kennen und lieben, ist in dieser Form nicht mehr möglich.» Die Pause solle genutzt werden, um eine neue Konzeption auszuarbeiten.
Das Highfield wurde seit 2010 auf einer Halbinsel an dem gefluteten Tagebausee in der kleinen Gemeinde Großpösna nahe Leipzig veranstaltet. Zuvor war der Stausee Hohenfelden bei Erfurt zwölf Jahre lang die Heimat des Festivals gewesen. Nach Ärger um Müll und Zerstörungen war es von Thüringen nach Sachsen umgezogen. Die Besucherzahlen stiegen den Angaben zufolge von 25.000 auf zwischenzeitlich bis zu 35.000.