Beim Dokumentarfilm-Festival DOK Leipzig stehen zahlreiche Filme über die USA auf dem Programm. Von diesem Montag bis zum 2. November werden gleich mehrere Werke gezeigt, die sich mit dem Leben und den Herausforderungen im Amerika der Gegenwart auseinandersetzen, wie die Veranstalter mitteilten. Insgesamt sind bei DOK Leipzig nach Veranstalterangaben 252 lange und kurze Dokumentarfilme sowie Animationsfilme zu sehen.
332-Minuten-Film über Ex-Drogendealer im Programm
Eine Menge Ausdauer und Sitzfleisch ist bei dem fünfeinhalb Stunden langen Streifen «Conbody vs Everybody» gefragt. Der 332-Minuten-Film von Regisseurin Debra Granik begleite einen Ex-Drogendealer bei seinem Vorhaben, anders als 75 Prozent aller Haftentlassenen in den USA nicht wieder im Gefängnis zu landen.
Auch eine Retrospektive ist den Vereinigten Staaten gewidmet. Unter dem Titel «Un-American Activities» werden Filme gezeigt, die in den Festivaljahren 1962 bis 1989 zur damaligen Leipziger Dokumentarfilmwoche - hinter den Eisernen Vorhang - eingeladen worden waren.