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Dixieland Festival Dresden will «Jazz erst recht» machen

Dixieland Festival Dresden will «Jazz erst recht» machen
Das Terrassenufer in Dresden soll auch in diesem Jahr Schauplatz für das Dixieland Festival sein - trotz Absage der Straßenparade ( / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieSachsen News
Die beliebte Straßenparade beim Dixieland Festival Dresden wurde vom Veranstalter abgesagt, weil Vorgabe der Stadt zu kurzfristig kamen. Dennoch soll es nun ein Finale am Terrassenufer geben.

Demo statt Parade: Dresdner Jazzfans machen aus der Not eine Tugend und ersetzen die abgesagte Abschlussparade des Dixieland Festivals am Sonntag durch eine Versammlung am Terrassenufer – zur selben Stunde, am selben Ort und mit Bands, die zum Festival angereist sind. 

Die Organisatoren hatten die Straßenparade abgesagt, weil Auflagen der Stadtverwaltung ihrer Ansicht nach zu spät kamen und nicht mehr umgesetzt werden konnten. «Parade abgesagt! Jazz erst recht!» lautet nun die Losung. 

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44 Bands und Solisten aus acht Ländern in der «Dixie-Hauptstadt» 

Dresden nimmt für sich in Anspruch, das älteste und größte Festival für Traditional Jazz auszurichten und bezeichnet sich deshalb selbstbewusst als «Welthauptstadt des Dixieland». Zur 54. Ausgabe sind 44 Bands und Solisten aus acht Ländern angereist. Geplant sind 275 Stunden Live-Musik auf 58 Bühnen.

Das Festival rechnet mit bis zu 300.000 Besuchern. Mehrere Konzerte finden unter freiem Himmel bei freiem Eintritt statt. Wegen kühler Temperaturen, Wind und Regen ist in den kommenden Tagen allerdings wetterfeste Kleidung gefragt.

Kostenlose Jazzmeile am Donnerstag

Am Mittwochabend sollte mit der «Riverboat Shuffle» auf der Elbe ein Höhepunkt des Festivals stattfinden. Historische Raddampfer und weitere Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt legen dabei als Dixie-Flotte am Terrassenufer ab. Ebenfalls für Mittwoch stand im Rundkino das «Dixieland-ABC»für Kinder auf dem Programm. Am Donnerstag beginnt die kostenlose Jazzmeile, auf der Bands an vielen Stellen der Innenstadt aufspielen. 

«Dresden und dieses Festival sind seit 54 Jahren ein Versprechen aneinander. Das verpflichtet, und das treibt uns an», betonte Festivalsprecher Hendrik Meyer. Das Festival wolle seine Tradition bewahren. «Aber wir hören nicht auf, neugierig zu sein: auf Bands wie die Mama Shakers, die zeigen, dass dieser Musik die Zukunft noch bevorsteht, und auf neue Formate wie die Prohibitionsparty, in der junge Bands und Künstler die Blütezeit unserer Musik nicht rekonstruieren, sondern neu zum Leben erwecken», so Meyer.

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