«Wir können nicht jeden Monat die Löhne pünktlich zahlen», sagt Josefine Went. Sie steht auf dem gekachelten Floor des Dresdner Technoclubs «objekt klein a». Sonnenlicht fällt durch die bunt beklebten Fenster. Von den nächtlichen Raves ist jetzt gerade nichts zu spüren. «Es ist echt ein sehr krasses Auf und Ab», sagt sie.
Went leitet zusammen mit Felix Buchta das OKA, wie sie den Club nennen. 65 Menschen sind derzeit angestellt. «Es tut natürlich immer weh zu sagen und fühlt sich sehr unsolidarisch an, aber auch der steigende Mindestlohn ist für uns ein Problem», sagt die Geschäftsführerin. Nicht nur das: Die hohen Kosten für Miete und Betrieb machen dem Club ebenfalls zu schaffen. «Wir gehen ganz gut aus 2025 raus und haben gleichzeitig auch schon wieder Angst vor 2026.»