Der auf einer Autobahn bei Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis) überfahrene Wolf ist keines der vier sesshaften Exemplare in Baden-Württemberg gewesen. Der Rüde stammte ursprünglich aus dem Osten Sachsens, teilte das Umweltministerium mit.
Das hätten die genetischen Analysen am Senckenberg Zentrum für Wildtiergenetik ergeben. Das Tier war am 8. März auf der A5 von einem Polizeifahrzeug erfasst worden.
Häufigste Todesursache der Tiere sind Verkehrsunfälle
Verkehrsunfälle sind nach Angaben des Bundesdokumentations- und Beratungszentrums des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) die häufigste Todesursache der Tiere in Deutschland. Vor allem Jungtiere legen auf der Suche nach einem eigenen Revier lange Wanderungen quer durch die Republik zurück.
Sie müssen dabei unter anderem auch Straßen wie Autobahnen überqueren. Seit dem Jahr 2000 wurden demnach 1.365 tote Wölfe registriert, davon starben 1.022 durch Unfälle.