Nach dem verheerenden Waldbrand in der Gohrischheide im nördlichen Sachsen könnte es viele Jahre dauern, bis sich alle Tiere und Pflanzen wieder angesiedelt haben werden. «Der Schaden ist apokalyptisch, würde ich sagen», sagte Revierförster Stefan Müller aus Zeithain.
Man müsse jetzt sehen, wie sich die Natur entwickele. Zunächst siedelten sich «Pioniergräser» und «Pionierbäume» an, erläuterte Müller. «Es wird weitergehen. Nur dass die Uhr halt hier speziell auf der Fläche 35 Jahre zurückgedreht wurde.»
Der Revierförster führte am Freitag durch ein Gebiet, in dem Anfang Juli ein Vollfeuer vom Boden bis zu den Baumkronen gewütet hatte. Mit herkömmlichen Mitteln sei das nicht mehr zu löschen gewesen, sagte Müller.