Logo Die Sachsen News
Nachrichten / Umwelt

Sachsen startet tägliche Warnung vor Waldbrandgefahr

Sachsen startet tägliche Warnung vor Waldbrandgefahr
Das Feuer in der Gohrischheide (Kreis Meißen) hatte im vergangenen Jahr hunderte Einsatzkräfte in Atem gehalten. (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieSachsen News
Feuergefahr durch Mensch und Maschine: Sachsen warnt täglich und setzt Kameras ein. Größter Risikofaktor für Feuer bleibt aus Sicht der Landesforstanstalt der Mensch. Was es zu beachten gilt.

In Sachsen ist zum Monatsbeginn die tagesaktuelle Waldbrandüberwachung gestartet. Bis zum Jahresende wird für 31 Regionen im Land täglich das Waldbrandrisiko in fünf Gefahrenstufen angegeben, teilte der Staatsbetrieb Sachsenforst in Pirna mit. Manche Regionen sind durch sandige Böden und geringe Niederschläge besonders gefährdet. Dort startet zudem die kameragestützte Waldbrandüberwachung. 

Im vergangenen Jahr hatte ein Waldbrand in der kampfmittelbelasteten Gohrischheide im Kreis Meißen Hunderte Einsatzkräfte rund zwei Wochen lang in Atem gehalten. Der überwiegende Anteil der rund 2.000 Hektar verbrannter Waldfläche im vergangenen Jahr sei auf dieses Feuer zurückzuführen, so der Sachsenforst. 

Größter Risikofaktor für Waldbrände bleibe der Mensch, so Landesforstpräsident Utz Hempfling, etwa durch riskantes und fahrlässiges Verhalten. «Es ist daher an uns allen, Waldbrände und die daraus folgenden Belastungen zu verhindern.» Vor diesem Hintergrund erinnert die Landesforstanstalt daran, dass der Umgang mit offenem Feuer im und um den Wald ganzjährig verboten ist. Zudem könnten auch abgestellte Fahrzeuge auf trockenen Waldböden Brände verursachen - etwa durch aufgeheizte Auspuffanlagen. Ab der Waldbrandgefahrenstufe 4 sollten Waldbesuche zudem nur unter größter Vorsicht oder gar nicht stattfinden.

Sachsen News
Artikel von

Sachsen News

Sachsen News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.

Social Media