Hasko Weber wird neuer Intendant des Staatsschauspiels Dresden. Er tritt sein Amt in der Spielzeit 2027/2028 an und folgt auf Joachim Klement. Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) bedachte Weber bei seiner Vorstellung mit Vorschusslorbeeren. «Er ist einer der erfahrensten Intendanten im deutschsprachigen Raum und kennt Dresden und das Staatsschauspiel durch seine langjährige Tätigkeit außerordentlich gut.» Weber sei ein «ausgezeichneter Vermittler und Kommunikator, der das Verbindende zwischen unterschiedlichsten Positionen herausstellt und sich dadurch viel Respekt von allen Seite verschafft.»
Findungskommission lagen 17 Bewerbungen vor
Weber war vor seiner Vertragsunterzeichnung der Belegschaft des Staatstheaters vorgestellt worden. In diesem Moment sei für sie klar gewesen, dass die Wahl Webers eine gute Wahl ist, bekannte Ministerin Klepsch. Denn der künftige Intendant sei mit sehr großer Freude empfangen worden. Man habe für die Stelle 17 Bewerbungen auf den Tisch bekommen. Sie sei froh darüber, dass die Findungskommission zu einem einstimmigen Ergebnis gelangte. Mit Weber bekomme das Staatsschauspiel eine gute Kontinuität. «Wir können damit gut in die Zukunft gehen.»
Bekenntnis zum Ensembletheater
Weber legte ein Bekenntnis zum Ensembletheater ab. Das Staatsschauspiel Dresden sei ein großartiges Ensembletheater. Daran gelte es anzuknüpfen und das Niveau zu halten. Er habe seinerzeit seine wesentlichen Erfahrungen mit Theater in Dresden unter dem damaligen Intendanten Dieter Görne gemacht. In den 1990er Jahren habe es einen wirklichen Transformationsprozess gegeben, der nun jetzt wieder stattfinde. Auch in den kommenden Jahren stehe man vor Herausforderungen - in der Gesellschaft wie auch im Theater.