Wie es in der aktuellen Pressemitteilung des Bundesumweltamtes und der Bundesregierung heißt, werden die Treibhausgasemissionen der Dienstreisen vollständig ausgeglichen. Dabei werden die Emissionen der Pkw-Fahrten und Flugreisen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von insgesamt 116 Ministerien und Bundesbehörden ermittelt und durch anspruchsvolle internationale Klimaschutzprojekte kompensiert.
Das Umweltbundesamt (UBA) hat für alle 2018 angefallenen Dienstreisen und -fahrten Emissionsminderungsgutschriften in Höhe von rund 300.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) erworben. Die Kosten für die Kompensation belaufen sich auf insgesamt 1,7 Millionen Euro.
Damit dieser Wert weiter sinkt, gehören zu den Maßnahmen der Bundesregierung folgende Punkte:
- Vermeidung von Flugreisen
- Mehr Videokonferenzen für den Austausch zwischen Bonn und Berlin
- Neben dem Preis soll auch die Umweltfreundlichkeit des Verkehrsmittels entscheidend sein
- Kompensation durch Klimaschutzprojekte (Energie aus Biomasse etc.)
- Flugreisen werden dreifach bewertet (wegen Zusatzeffekten wie Wasserdampf)