Wer in Sachsen zukünftig auf dem Land als Hausärztin oder Hausarzt arbeiten will, kann sich bis Ende Februar für einen Medizinstudienplatz über die Landarztquote bewerben. Im Rahmen dieses Modells stehen 40 Studienplätze bereit, für die man den strengen Numerus Clausus für Medizin nicht erfüllen muss, wie das sächsische Gesundheitsministerium mitteilte. Die Bewerber verpflichten sich, nach Abschluss der Ausbildung für mindestens zehn Jahre als Hausarzt auf dem Land zu arbeiten.
Sachsen brauche dringend mehr Nachwuchs für ausscheidende Haus- und Fachärzte, betonte Gesundheitsministerin Petra Köpping. «Ärztin oder Arzt zu sein, ist für viele Menschen ein Traumberuf. Die Arbeit am und mit Menschen ist erfüllend, aber auch sehr verantwortungsvoll. Ihr Engagement ist unsere Zukunft», betonte die SPD-Politikerin.