Mit dem neuen Projekt «Stimme an!» wollen der Freistaat und der Verband deutscher Musikschulen in Sachsen das Singen in Gemeinschaft bei den Jüngsten populär machen. Daran nehmen mehr als 1500 Kinder und Jugendliche teil, wie das Kulturministerium zum Auftakt am Mittwoch in Olbernhau (Erzgebirgskreis) mitteilte. Unter dem Motto «Sing dir deine Welt» könnten sie ihre Stimme entdecken, nutzen und zudem Selbstbewusstsein und Persönlichkeit stärken. Das sei nach den Beschränkungen der Corona-Pandemie besonders wichtig, sagte Ministerin Barbara Klepsch (CDU) und sprach von einem «Herzensprojekt». Denn das Singen im Chor erzeuge ein Gemeinschaftsgefühl, «das erwiesenermaßen Seele und Körper gleichermaßen guttut».
Dafür wurden den Angaben nach auch prominente Paten wie die Liedermacher Gerhard Schöne und Heinz Rudolf Kunze, Sänger Felix Räuber, Volksmusikerin Stefanie Hertel, der Dresdner Kreuzchor, die Leipziger Thomaner und die Mezzosopranistin Sandra Janke gefunden. Zu 38 Vorhaben von Musikschulen gehören die Gründung von Chören, Musiktheater, Videoproduktionen oder die Pflege regionaler Traditionen etwa im Erzgebirge.