Der sächsische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hält die Verlängerung der Arbeitserlaubnis von ausländischen Azubis um drei Monate über das Ausbildungsende hinaus für sehr zielführend. «Nicht nur in der Gastronomie, sondern auch in zahlreichen weiteren Branchen, in denen ausländische Fachkräfte eine tragende Rolle spielen, bringt diese Regelung Klarheit und Erleichterung», sagte Axel Klein, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Sachsen. Davon profitierten derzeit mehr als 10.000 junge Menschen in dualer oder schulischer Ausbildung.
Das sächsische Innenministerium hatte Ende November einen Erlass verabschiedet, der den nahtlosen Berufseinstieg von ausländischen Auszubildenden, Studierenden und Berufsanerkennungsabsolventen vereinfacht. «Die neuen Regelungen stärken die Attraktivität Sachsens als Ausbildungs- und Arbeitsstandort», sagte Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU). Diese schafften faire Bedingungen für Migranten, die ihre Qualifikation in Deutschland erworben haben und nun ihren Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten wollen.