Die dritte Runde der Metall-Tarifverhandlungen in Sachsen ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Damit gehen die Warnstreiks im Freistaat weiter, wie die IG Metall mitteilte. Die Arbeitgeber hätten kein verbessertes Angebot vorgelegt. Der Verband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Die IG Metall sprach von einem zähen Ringen. «Am Verhandlungstisch tut sich bei den Arbeitgebern wenig, in den Betrieben bei den Beschäftigten umso mehr. Wir brauchen weitere Warnstreiks, um mit einem guten Abschluss die Kaufkraft der Beschäftigten und Auszubildenden zu stärken», erklärte Verhandlungsführer Dirk Schulze, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen.