HC Rödertal schließt Kaderplanung mit Verlängerung von Natascha Foley ab
Rödertal setzt weiter auf Natascha Foley
Der HC Rödertal hat seine Kaderplanungen für die kommende Saison abgeschlossen: Natascha Foley bleibt den Rödertalbienen auch in der bereits angelaufenen Spielzeit 2026/27 erhalten. Die 22 Jahre alte Rückraumspielerin aus Finnland, im Team liebevoll nur „Nata“ genannt, geht damit in ihr drittes Jahr beim HCR.
Für Foley selbst ist die Entscheidung klar. „Ich freue mich auf mein drittes Jahr im Team. Ich fühle mich hier sehr wohl und bin glücklich, Teil dieser Mannschaft zu sein. Jetzt freue ich mich auf die spannende Saison und darauf, dass es endlich wieder losgeht“, sagte die Allrounderin, die beim HCR mehrere Positionen bespielen kann.
Vielseitigkeit als wichtiger Faktor für das Team
Sport-Geschäftsführer Andreas Baier sieht in der 1,66 Meter großen Rechtshand vor allem eine „Allzweckwaffe“. Genau diese Variabilität macht Foley für Cheftrainerin Maike Daniels so wertvoll, denn sie kann im Rückraum ebenso eingesetzt werden wie auf anderen Positionen im Angriff.
Zuletzt half die Finnin sogar noch im Juniorteam aus und trug dazu bei, dass die HCR-Reserve den Sachsenmeister-Titel gewann. Künftig soll sie jedoch ausschließlich für die Bundesliga-Mannschaft auflaufen. „Wir denken, dass sie so ihre positive Entwicklung der vergangenen zwei Jahre fortsetzen kann“, erklärte Baier.
Starker Charakter und internationale Erfahrung
Natascha Foley bringt nicht nur Tempo und Einsatzfreude mit, sondern auch viel Persönlichkeit. Im Team gilt die Nationalspielerin aus dem Land der tausend Seen als sympathische und hilfsbereite Spielerin, die durch ihre offene Art schnell Anschluss gefunden hat. Auch international hat sie bereits auf sich aufmerksam gemacht: Bei den EHF Championships 2023 im Kosovo gehörte sie als beste linke Rückraumspielerin zum Allstar-Team.
Geboren wurde Foley in Kirkkonummi, wo sie beim Verein KyIF mit dem Handball begann. Später wechselte sie zum HIFK nach Helsinki und durchlief außerdem die finnischen Juniorennationalteams. Heute gehört sie auch zum Kader der finnischen Frauen-Nationalmannschaft, der „Naisten maajoukkue“.
Finnische Gelassenheit trifft Bundesliga-Alltag
Abseits des Spielfelds bringt „Nata“ eine besondere Perspektive mit nach Sachsen. Handball in der Weihnachtszeit versteht sie aus ihrer Heimat heraus nur schwer, schließlich sei Weihnachten für die Familie da, sagte sie einmal. Mit dem Weihnachtsdorf Rovaniemi und der dort verorteten Heimat des Weihnachtsmanns ist in Finnland die Festzeit eng mit Ruhe und Tradition verbunden. Auch Sauna gehört für die Finnin selbstverständlich dazu.
Für den HC Rödertal ist die Verlängerung deshalb mehr als nur eine Personalentscheidung. Mit Foley bleibt eine Spielerin im Kader, die sportliche Qualität, Entwicklungspotenzial und menschliche Stärke verbindet.