Funkloch beseitigt: Neue Mobilfunkstation in Schirgiswalde-Kirschau
Neue Station schließt Versorgungslücke
Vodafone hat in Schirgiswalde-Kirschau eine neue Mobilfunkstation in Betrieb genommen und damit ein Funkloch in der mobilen Breitbandversorgung geschlossen. Durch den neuen Standort sind erstmals rund 3.000 Einwohner und Gäste an die mobile Datenautobahn angebunden.
Die Station unterstützt moderne 5G-Dienste und verbessert damit nicht nur das Surfen und Streamen im Alltag, sondern auch die digitale Erreichbarkeit vor Ort. Für viele Menschen ist Mobilfunk längst ein wichtiger Teil der Lebensqualität und zugleich eine zentrale Voraussetzung für Arbeit, Information und Kommunikation.
Notrufe und Katastrophenwarnungen sind mitgedacht
Die neue 5G-Mobilfunkstation ermöglicht auch Notrufe und Warnungen vor Katastrophen. Unterstützt werden dabei die Notruftechnologie AML sowie das Warnsystem Cell Broadcast. Bei einem Anruf an die 112 wird der Standort automatisch an die Rettungsleitstelle übermittelt, damit Hilfe schneller ankommt.
Über Cell Broadcast können außerdem Warnmeldungen direkt an Smartphones in der betroffenen Region gesendet werden – etwa bei Großbränden, Gasexplosionen oder Überflutungen. Damit leistet die neue Station auch einen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit.
Weitere Ausbauprojekte im Landkreis geplant
Vodafone betreibt im Landkreis Bautzen aktuell 129 Mobilfunkstationen, alle mit LTE ausgestattet. 102 Standorte verfügen zusätzlich bereits über 5G, wodurch 96 Prozent der besiedelten Gebiete im Kreis mit 5G versorgt werden.
Die Ausbauoffensive geht weiter: Bis Mitte 2027 sind im Landkreis sieben weitere Mobilfunk-Bauprojekte geplant. Dazu zählen neue Standorte, der Umbau bestehender Stationen auf 5G sowie zusätzliche Antennen an ausgewählten Orten. Davon sollen unter anderem Schirgiswalde-Kirschau, Lohsa, Steina und Bautzen profitieren.