Diakonisches Werk Bautzen erhält 5.000 Euro für Trauerarbeit
Spende stärkt Trauerbegleitung für junge Menschen
Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst des Diakonischen Werks Bautzen erhält eine Spende der Commerzbank-Stiftung in Höhe von 5.000 Euro. Die Förderung kommt dem Kinder- und dem Jugendtrauerkreis zugute und ermöglicht vor allem die pferdegestützte Trauerarbeit.
Im Mittelpunkt stehen Begegnungen mit Therapiepferden auf Gut Stockborn in Burkau. Begleitet werden die Angebote von Reittherapeutin Anja Wielcke. Die Unterstützung schafft damit einen geschützten Rahmen, in dem Kinder und Jugendliche ihre Erfahrungen mit Verlust und Abschied verarbeiten können.
Pferde als Zugang zu Gefühlen und Verarbeitung
Petra Schön, Koordinatorin des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes und Leiterin des Jugendtrauerkreises, beschreibt das Angebot als besonderen Weg in der Begleitung von Trauer. „Trauer begegnet Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen. Jeder Trauerprozess verläuft individuell und braucht Raum, Zeit und passende Unterstützung“, sagt sie. Die pferdegestützte Trauerbegleitung eröffne einen Zugang zu Gefühlen, den Worte allein nicht immer schaffen.
Gerade für junge Menschen könne der Kontakt zu den Tieren helfen, Verluste zu verarbeiten und neue Perspektiven zu entwickeln. Auch die Kinder des Kindertrauerkreises Bautzen sollen diese Möglichkeit im Frühjahr 2027 erhalten.
Wertschätzung für das soziale Engagement
Die symbolische Spendenübergabe übernahm Susan Hoffmann, Unternehmerkundenbetreuerin der Commerzbank. Sie betonte, wie wichtig das Projekt für betroffene Kinder und Jugendliche sei. „Die pferdegestützte Trauerbegleitung auf Gut Stockborn gibt Kindern und Jugendlichen Halt, Vertrauen, Zuversicht und neue Perspektiven“, erklärte sie.
Die Commerzbank-Stiftung unterstützt seit mehr als 50 Jahren Projekte in den Bereichen Kultur, Soziales und Wissenschaft. Ziel ist es, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und nachhaltige Beiträge für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu leisten. Mit der Förderung in Bautzen setzt die Stiftung dieses Engagement nun auch in der Trauerarbeit mit jungen Menschen fort.