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Dynamo plant neue Gedenkstätte - Gemeinschaft ist gefragt

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Dynamo Dresden zählt auf die Gemeinschaft (Bild: Thomas Wolf)
Von: Dustin Scholz
Dynamo Dresden plant an der Lennéstraße 12 eine neue Gedenkstätte – finanziert auch über Pfandtonnen beim Bochum-Spiel.

Dynamo plant neue Gedenkstätte

Der Verlust von Hans-Jürgen „Hansi“ Kreische hat im April erneut gezeigt, wie wichtig ein fester Ort des Gedenkens für die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden ist. Nach dem Tod der Vereinsikone entstand am Stadionaufgang am Lennéplatz kurzfristig eine kleine Erinnerungsstätte. Dort wurden ein Foto des Ehrenspielführers und Rekordtorschützen aufgestellt und zahlreiche Blumen niedergelegt. Schnell wurde deutlich, dass daraus mehr entstehen soll: ein dauerhafter Platz, an dem die gesamte Dynamo-Gemeinschaft ihrer Verstorbenen gedenken kann. 

Die großen Zeiten der 1970er-Jahre liegen inzwischen rund 50 Jahre zurück. Viele der damaligen Wegbereiter und Vereinslegenden sind mittlerweile verstorben. Neben Kreische erinnern unter anderem die Namen Reinhard Häfner und Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner an eine besondere Generation der Sportgemeinschaft. Ihre Geschichten und Leistungen sollen auch für kommende Generationen erhalten bleiben.

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Ein Platz für alle Dynamos

Geplant ist die neue Gedenkstätte an der Lennéstraße 12 – direkt an dem Ort, der seit Jahrzehnten eng mit Dynamo Dresden verbunden ist. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Beteiligten wurden bereits die notwendigen Genehmigungen organisiert und konkrete Pläne entwickelt.

Gemeinsam mit der Thümer-Landschaftsbau GmbH und mit Unterstützung der Sächsischen Sandsteinwerke Pirna entstand ein Entwurf aus Sandstein. Die Konstruktion soll noch in diesem Jahr rund um den bestehenden Gedenkstein von Walter Fritzsch entstehen und dem Platz einen würdigen Rahmen geben.

Dabei soll die Gedenkstätte ausdrücklich nicht nur an ehemalige Spieler oder bekannte Persönlichkeiten erinnern. Sie ist als Platz für alle Mitglieder der Dynamo-Familie gedacht. Fans, Spielerinnen und Spieler, Mitglieder, Partner und Sponsoren sollen dort gleichermaßen die Möglichkeit haben, an verstorbene Weggefährten zu erinnern und Blumen niederzulegen. Ob Kutte, Ultraszene oder Vereinsmitglied – jeder Teil der Sportgemeinschaft soll dort seinen Platz finden.

Gemeinsam zum Ziel

Damit aus den Plänen Realität werden kann, ist nun die Unterstützung der gesamten Gemeinschaft gefragt. Eine erste Möglichkeit bietet das Heimspiel gegen den VfL Bochum: Die Einnahmen aus den Pfandtonnen werden bei dieser Partie vollständig für den Bau der Gedenkstätte verwendet. Jeder zurückgegebene Becher trägt damit einen kleinen Teil zur Finanzierung des Projekts bei.

Auch diejenigen, die beim Heimspiel nicht dabei sein können, haben die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Dafür wurde ein eigenes Schenkungskonto eingerichtet, auf das Spenden in jeder Höhe eingezahlt werden können. Weitere Aktionen sind bereits geplant. Dazu gehören unter anderem Versteigerungen, deren Erlöse ebenfalls in die Gedenkstätte fließen sollen.

Die neue Gedenkstätte soll mehr werden als ein Bauwerk aus Sandstein. Sie soll ein dauerhafter Treffpunkt für Erinnerung und Trauer sein und gleichzeitig die Geschichte und Verbundenheit der Sportgemeinschaft sichtbar machen. Gemeinsam kann Dynamo Dresden einen Ort schaffen, an dem die Namen und Geschichten der Verstorbenen nicht vergessen werden – einen Ort, der für alle bleibt, die Schwarz und Gelb im Herzen tragen.

Das Schenkungskonto

Empfänger: SG Dynamo Dresden

IBAN: DE53850503003120117349

BIC: OSDDDE81XXX

Verwendungszweck: Schenkung Gedenkstätte

Dustin Scholz
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Dustin Scholz

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