Dynamo Dresden: Warum Kennedy Okpala plötzlich außen vor ist
Warum Kennedy Okpala bei Dynamo Dresden derzeit keine Rolle spielt
Kennedy Okpala stand bei Dynamo Dresden zuletzt drei Spiele in Folge nicht im Spieltagskader. Trainer Thomas Stamm stellte inzwischen klar, dass die Gründe dafür sportlicher Natur sind. Doch was steckt hinter der Entscheidung des Dynamo-Coaches?
Verspätung gegen Magdeburg: Die Strafe ist abgehakt
Zehn Minuten zu spät kam Kennedy Okpala im Vorfeld des Heimspiels gegen den 1. FC Magdeburg zum Treffpunkt. Thomas Stamm reagierte und verzichtete anschließend auf den Offensivspieler im Spieltagskader. Doch damit war die Angelegenheit für den Dynamo-Trainer erledigt.
Okpala musste gegen Magdeburg zuschauen und zusätzlich in die Mannschaftskasse einzahlen. Vor der Partie gegen Holstein Kiel stellte Stamm klar, dass es damit getan sei.
„Das Ding ist erledigt, das habe ich ihm gesagt, das weiß er auch. Er war nicht im Kader diesbezüglich und dann ist es jetzt abgehakt“, erklärte der Dynamo-Coach entspannt.
Stamm sieht sportliche Gründe für Okpalas Fehlen
Doch auch gegen Holstein Kiel und Schalke 04 fehlte Okpala anschließend im Aufgebot. Dass die Nichtberücksichtigung weiterhin mit der Verspätung zusammenhängt, wies Stamm bereits vor dem Kiel-Spiel zurück.
„Sie können davon ausgehen, dass es eher sportliche Gründe hat“, erklärte der Trainer. Gleichzeitig betonte er, dass manche Spieler einfach Zeit benötigen, um in ihrer neuen Mannschaft anzukommen.
„Und manchmal ist es so, dass gewisse Spieler einfach eine gewisse Zeit brauchen, dann auch entsprechend anzukommen. Und ich glaube, das ist wichtig, dass man ihm die Zeit gibt“, so Stamm.
Dynamo bleibt von Okpalas Qualitäten überzeugt
Dabei hatte Okpala nach seiner Ausleihe vom SC Paderborn am Deadline Day durchaus vielversprechende Ansätze gezeigt. Der Offensivspieler bringt Tempo und Dynamik mit und kann für Torgefahr sorgen. Dennoch reicht es aktuell nicht für einen Platz im Kader.
Stamm betonte allerdings, dass Dynamo weiterhin von der Verpflichtung und den Fähigkeiten des 21-Jährigen überzeugt sei.
„Wir sind, das weiß er auch, trotzdem überzeugt, zum einen vom Transfer, zum anderen aber auch von seinen Qualitäten.“
Entscheidend sei jedoch die sportliche Leistung im Vergleich zu den anderen Spielern. Bei einem Kader von 20 Akteuren müsse sich jeder seinen Platz verdienen.
„Wenn das dann beispielsweise aus unserer Perspektive, das ist, nennen wir es subjektiv, Perspektive des Trainerteams, nicht der Fall ist, dann können sie davon ausgehen, dass es sportliche Gründe hat“, stellte Stamm abschließend klar.
Schafft Okpala gegen Hannover die Rückkehr?
Am Sonntag (13:30 Uhr) trifft Dynamo Dresden auf Hannover 96. Ob Okpala dann wieder im Aufgebot steht, dürfte vor allem von seinen Trainingsleistungen in der laufenden Woche abhängen.
Für den Offensivspieler bietet sich damit die nächste Chance, sich beim Trainerteam zu empfehlen und wieder in den Spieltagskader zu rücken. Auch bei den Dynamo-Fans dürfte eine Rückkehr des schnellen Angreifers auf Zustimmung stoßen.