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Wasserstoff-Technologie: Recycelbare Brennstoffzellen aus sächsischen Laboren

Wasserstoff verbindet erneuerbare Energien mit der Industrie. Sächsische Forscher arbeiten daran, die Technik effizienter zu machen. © KI-generiert mit ChatGPT
Wasserstoff verbindet erneuerbare Energien mit der Industrie. Sächsische Forscher arbeiten daran, die Technik effizienter zu machen. © KI-generiert mit ChatGPT

Sächsische Forschende arbeiten gemeinsam an recycelbaren Brennstoffzellen und Elektrolyseuren im Rahmen des Projektes „Hy²Cycle“. Das Projekt zielt darauf ab, die Wasserstofftechnologie klimafreundlich und ressourcenschonend zu machen.

Hohe Energiepreise belasten Haushalte und Unternehmen. Gleichzeitig muss die Industrie klimaneutral werden. Wasserstoff gilt als Lösung. Doch die Technologie ist teuer und verbraucht viel Energie. Wertvolle Materialien für die dafür notwendigen Prozesse landen oft im Müll. Sächsische Forscher wollen das ändern.

In Dresden trafen sich jetzt Forschende der Technischen Universitäten Dresden, Chemnitz und Freiberg sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden mit Ministerpräsident Michael Kretschmer. Im Mittelpunkt des Termins an der TU Dresden stand das Projekt „Hy²Cycle". Die sächsischen Wissenschaftler wollen gemeinsam Brennstoffzellen und Elektrolyseure entwickeln, die man wiederverwenden kann. „Wasserstoff ist und bleibt ein Energieträger der Zukunft und ein zentraler Baustein für die klimaneutrale Transformation", sagte Kretschmer.

Jede Hochschule hat ihre Aufgabe

Elektrolyseure spalten Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Brennstoffzellen erzeugen Strom aus Wasserstoff. Beide braucht man für die Energiewende. Die TU Dresden baut mit der HTW Dresden eine Brennstoffzelle und einen Elektrolyseur, die man recyceln kann. Dazu bauen sie eine Testanlage. Die Komponenten sollen effizient arbeiten und wenig Rohstoffe verbrauchen.

Die TU Chemnitz prüft die Systeme. Die Forschenden dort testen, ob die Materialien lange halten und messen, wo Energie verloren geht. Die TU Bergakademie Freiberg kümmert sich ums Recycling. Sie erforscht, wie man alte Brennstoffzellen zerlegt. In den Zellen stecken teure Materialien wie Platin. Diese sollen wiederverwendet werden. Schädliche Chemikalien müssen vernichtet werden.

Neue Arbeitsplätze für Sachsen 

Die Sächsische Wasserstoffunion gibt es seit 2022. Sie bündelt das Wissen der drei Technischen Universitäten. Die Forschung soll der Industrie helfen. „Gemeinsam mit unseren Partneruniversitäten schaffen wir wissenschaftliche Grundlagen, technologische Lösungen und damit auch eine Basis für innovative Start-ups, die für eine klimaneutrale Industrie und nachhaltige Wertschöpfung im Freistaat von zentraler Bedeutung sind“, erklärt Prof. Angela Rösen-Wolff, Prorektorin Forschung und Transfer der TU Dresden.

Das Projekt wird mit EU-Geldern gefördert. Die Erkenntnisse sollen in Produkte fließen. Davon profitieren Unternehmen in der Region. Sachsen soll als Standort für Kreislaufwirtschaft sichtbar werden.

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