Im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen entsteht mit Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt eine neue Forschungsinfrastruktur zur Kreislaufwirtschaft. Die Technologieplattform soll Unternehmen aus der Region dabei helfen, ressourcenschonende und wirtschaftliche Lösungen zu finden, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, teilte das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologie und Systeme (IKTS) mit. Das Land fördert den Aufbau mit 4,5 Millionen Euro.
In den nächsten vier Jahren sollen Labore und Anlagen entstehen, die Fraunhofer-Forscher und Unternehmen zusammenbringen. Im internationalen Wettbewerb mit hohen Energie- und Rohstoffkosten müsse die Chemiebranche neue Technologien und Geschäftsmodelle finden. Konkret geht es um die Aufbereitung von Abwasser und die Rückgewinnung von kritischen Rohstoffen aus Industrieabfällen. In einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft seien Abwasser und Reststoffe kein Abfall, sondern Wertstoffe.
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