Die sächsische Wohnungswirtschaft will ihre Mieter vor hohen Folgekosten der Energie- und Wärmewende bewahren. «Steigende CO2-Kosten, hohe Investitionsbedarfe, neue Abrechnungs- und Umlageregelungen sowie kurzfristig veränderte Förderbedingungen erhöhen den Druck auf die Mieter, die sozial orientierten Wohnungsunternehmen und die kommunalen Energieversorger», machten die Verbände deutlich.
Unternehmen wollen nicht Versuchsfeld sein
«Wohnungsunternehmen dürfen nicht zum Versuchsfeld einer Transformation werden, bei der Aufwand, Unsicherheit und Risiko auseinanderfallen. Wir planen und investieren über Jahrzehnte. Gleichzeitig wachsen mit jeder neuen Umlage-, Berechnungs- und Nachweispflicht der Verwaltungsaufwand und das Fehlerrisiko», sagte Mirjam Philipp, Vorstand des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften.