Die erste große Produktionsanlage in Deutschland für Kathodenmaterialien als Batterie-Grundstoff ist am Donnerstag bei der BASF in Schwarzheide in Betrieb genommen worden. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) betonte bei der Eröffnungdie Wichtigkeit des Standortes in der Lausitz. Ein gewisser Anteil der Produktion müsse in Europa heimisch gemacht werden. Es gehe um Wirtschaftssicherheitspolitik, Unabhängigkeit und Robustheit.
Beim Energieunternehmen Leag legte er dann am Kraftwerksstandort Jänschwalde symbolisch ein Stück Wasserstoffleitung für das neue innovative Speicherkraftwerk. Der Bundeswirtschaftsminister sieht Fortschritte bei einem seiner bevorzugten Themen: Grüne Energien als Standortvorteil - und das in der Kohleregion Lausitz. Neben Diskussion und Austausch gab es auch Proteste.
Die Anlage in Schwarzheide ist europaweit die zweitgrößte Fabrik dieser Art. Der Lausitzer Produktionsstandort für Batteriematerialien ist Teil eines mehrstufigen Investitionsplans zum Aufbau der europäischen Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge.