Kurz vor Jahresende steht die Zukunft der Gläsernen Manufaktur in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden fest. Ab kommendem Jahr soll in dem großen Glasbau ein Innovationscampus entstehen, wie VW Sachsen mitteilte. «Das ist schon ein Einschnitt in der Geschichte unserer Gläsernen Manufaktur», sagte der Geschäftsführer Personal und Organisation bei Volkswagen Sachsen, Thomas Edig, nach der Betriebsversammlung in Dresden. Die Versammlung sei «sehr emotional» gewesen.
Geplant ist ein Innovationszentrum für zentrale Technologiefelder, darunter Künstliche Intelligenz, Robotik, Mikroelektronik und Chip-Design. Deutschlands größter Autobauer, der Freistaat Sachsen und die Technische Universität (TU) Dresden gehen dafür eine strategische Partnerschaft ein, hieß es. Dafür hatten sie eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben.
Die TU werde in Zukunft fast die Hälfte der Flächen in dem Dresdner Werk anmieten. In den kommenden sieben Jahren sollen vier neue Stiftungsprofessuren, Nachwuchsgruppen und gemeinsame Forschungsprojekte eingerichtet werden. Insgesamt wollen VW und TU dafür insgesamt mehr als 50 Millionen Euro investieren, hieß es.