Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG) und die Deutsche Post-Tochter DHL haben ihren Vertrag für das Frachtzentrum am Flughafen Leipzig/Halle vorzeitig bis 2053 verlängert. «Heute haben wir eine langfristige Perspektive für weitere Investitionen am Logistikstandort Leipzig geschaffen», sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bei der Unterzeichnung des Vertrags am Leipziger Drehkreuz.
Bereits seit einiger Zeit führten der Flughafenbetreiber und die Deutsche Post-Tochter DHL Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung, da der ursprüngliche Vertrag offiziell noch bis 2038 gültig gewesen wäre. Medienberichten zufolge erhielt DHL beim ursprünglichen Vertrag vor rund 20 Jahren attraktive Konditionen für die Ansiedlung. Der neue Vertrag soll nun deutlich bessere Konditionen für den Flughafenbetreiber bringen.
Erhöhung der Entgelte und Nachtflugkomponente
Mit dem neuen Vertrag zahle DHL künftig rund 20 Prozent mehr als im alten Vertrag vereinbart war, erklärte Meyer. Medienberichten zufolge erhielt die MFAG bislang rund 61 Millionen Euro pro Jahr vom Logistikunternehmen. Der neue Vertrag beinhalte nach Angaben Meyers auch eine Anpassung der Nachtflugkomponente. Zu den genauen Details wollte sich keine der zuständigen Parteien äußern.