Der Immobilienmarkt in Sachsen hat im Berichtsjahr 2023 deutliche Rückgänge bei Transaktionen und Umsätzen verzeichnet. Wie aus dem aktuellen Grundstücksmarktbericht des Freistaates hervorgeht, sank die Zahl der Kaufverträge auf etwa 35.000 – rund ein Viertel weniger als im Vorjahr. Der Geldumsatz reduzierte sich um rund fünf Milliarden Euro auf 6,5 Milliarden Euro. Besonders stark waren die Rückgänge in Dresden, Leipzig und Chemnitz, wo der Umsatz um fast die Hälfte einbrach.
Leipzig führt bei Pro-Kopf-Umsatz, trotz drastischem Rückgang
Der Immobilienumsatz pro Einwohner lag 2023 bei 2.360 Euro in den kreisfreien Städten und 1.240 Euro in den Landkreisen. Den höchsten Pro-Kopf-Umsatz verzeichnete Leipzig mit 2.600 Euro, allerdings ebenfalls stark rückläufig (minus 52 Prozent).
In den Berichtsjahren 2022 und 2023 war der Immobilienmarkt von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnraum geprägt, insbesondere in den urbanen Zentren Leipzig, Dresden und Chemnitz. Aber auch ländliche Regionen profitieren zunehmend, da Homeoffice-Möglichkeiten das Interesse an Leben auf dem Land stärken.
Analyse basiert auf Gutachterausschüssen
Der Grundstücksmarktbericht wird jährlich vom Oberen Gutachterausschuss erstellt und bietet eine neutrale Informationsquelle für Käufer, Verkäufer und Eigentümer von Immobilien. Grundlage der Analyse sind Daten der 13 regionalen Gutachterausschüsse.
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