Sachsen sieht sich angesichts magerer Steuerschätzungen weiter unter Spardruck. Der Freistaat müsse in den nächsten Jahren mit weniger Steuereinnahmen rechnen als noch im Mai erwartet, teilte das Finanzministerium mit. Nur im laufenden Jahr 2025 würden sie höher ausfallen als bislang prognostiziert - um immerhin 410 Millionen Euro. 2027 und 2028 sollen es in Summe aber rund 50 Millionen weniger sein als bisher gedacht.
«Trotz der erfreulichen Steuermehreinnahmen in diesem Jahr wird der Konsolidierungsdruck im Staatshaushalt für die kommenden Jahre nicht kleiner, sondern eher noch größer. Wir müssen unsere Sparbemühungen weiter forcieren, um die erwarteten Einnahmen in Einklang mit den Ausgaben zu bringen», sagte Finanzminister Christian Piwarz (CDU).