Die sächsischen Handwerker fühlen sich von überbordender Bürokratie ausgebremst und verlangen eine spürbare Entlastung.
«Seit Jahren, wenn nicht gar seit Jahrzehnten, konfrontieren wir die Politik auf EU-, Bundes- und Landesebene mit diesem leidigen Thema – ohne nennenswerte Resultate. Zumindest können Handwerkerinnen und Handwerker im Geschäftsalltag unterm Strich keine echten Entlastungseffekte feststellen», erklärte der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Uwe Nostitz, in Dresden. Man erwarte von der künftigen Regierung, bei diesem Thema deutlich mehr Einsatz zu zeigen.
«Geradezu abschreckend wirken muss die Fülle an kaum noch zu überblickenden, geschweige denn praktisch zu beherrschenden Gesetzen und sonstigen Vorschriften auf jeden potenziellen Existenzgründer beziehungsweise Betriebsübernehmer – und dies in Zeiten, in denen Fach- und Führungskräfte im Handwerk so dringend gebraucht werden», betonte Nostitz. Das Handwerk werde die Arbeit der künftig Regierenden verstärkt daran messen, wie hartnäckig diese am Bürokratieabbau dranbleiben.